GALERIE - Installationen

„Welch (k)ein Segen“
Digitaldrucke, 2025

Die Arbeit führt die unterschiedliche Haltung der evangelischen und der katholischen Kirche bezüglich der Segnung von homosexuellen Paaren vor Augen. Während die evangelische Kirche diese praktiziert, ist sie in der Katholischen Kirche in einem Kirchenraum nicht erlaubt.


„Rosa Winkel“
Digitaldruck auf Folie, Stoff mit Durchschüssen, 2024

Detailansicht:

Schätzungsweise 5000 bis 10.000 Homosexuelle wurden in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Sie gehörten zu den am schlechtesten behandelten Gruppen innerhalb der Lagergesellschaft.

Gekennzeichnet wurden sie mit dem Rosawinkel, welcher den SS-Offizieren auch als Ziel für Schießübungen diente.


„Pflastersteine aus China“
Acryl auf MDF-Platten, 100x40, 2013

Die Installation thematisiert den Widerspruch zwischen den Bekundungen der Politiker, sich für die Reduktion des CO2-Ausstoßes einzusetzen, und deren realem Handeln.


„Requiem – Tod im Meer“
Acryl und Blattgold auf Holz, Äste, je 30x50, 2019

Die Installation thematisiert die anhaltende Situation, dass jährlich Tausende Flüchtlinge im Meer sterben.

Detailaufnahme


"Border-Lines I - III"
Leuchtkästen - Installation, je 150x50, 2019

Einzelansicht:

Die Fotografien in den drei Leuchtkästen zeigen Flüchtlinge, die durch Nachtsichtgeräte - zum Teil mit Fadenkreuz - geortet werden.

Die Arbeit nimmt Stellung zu der Situation der Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas 2016 aber auch heute. Während einige PolitikerInnen das Problem mit Obergrenzen "lösen" wollten, schlossen andere selbst Erschießungen nicht aus.

Die Arbeit entstand für die internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst in den Kasematten Dillenburg 2019.


"es REICHt"
Installation 2021

Detailansicht:

vgl. Queer.de

Ausgangspunkt für die Arbeit ist eine homophobe Äußerung des Thüringer AFD-Chefs Björn Höcke. Er bezeichnete die Polizei als „nicht Manns genug“ und „verschwuchtelt“.


„Ein Blut“
Blut verschiedener Menschen auf Papier, Tusche, je 20x20, 2025

Die Arbeit ist eine Hommage an Margot Friedländer, eine Überlebende des Holocausts, eine ihrer zentralen Aussagen war immer:

„Wir sind alle gleich. Es gibt kein christliches, kein muslimisches, kein jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Seid Menschen“.


Detailansichten:


„Die Erde tönt“
Installation 2012


Detailansichten:

Die Arbeit nimmt kritisch Stellung zu den Baumfällungen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2014 in Gießen.

Der durchgängig zu hörende ureigene Ton der Erde, G, wird immer wieder gestört durch das zerstörerische Geräusch der Motorsägen. Die Bandagen über den Brettern verweisen auf die nach den Baumfällungen übriggebliebenen Markierungen, welche von kritischen Bürgerinnen und Bürgern zuvor um die zu fällenden Bäume gebunden worden waren.


„Berührung“ 
Chorrauminstallation, Alte Brüderkirche Kassel, 4 Digitaldrucke je 80x80, Leinwand 200x160, 2006

Kooperationsprojekt mit dem Musiker und Komponisten Markus Stockhausen

Detailansicht


"Korrespondenz - Ich"
Installation 2007

Detailaufnahme:

Die Arbeit "Korrespondenz - Ich" wurde für das Ufer der Wieseck in Gießen konzipiert und im Rahmen einer Landschaftskunstaktion der Agenda 21 im Mai 2007 gezeigt.

Auf den 5 Holzbohlen ist zu lesen: (un) endl ich. Die Arbeit korrespondiert mit der Wieseck und wirft Fragen bezüglich unseres individuellen Umganges mit Natur auf.


"Spuren"
Installation, Rahmen 110x110, Folien 30x30, 2003

Bei der Arbeit "Spuren" handelt es sich um eine Installation zu Christoph Grobes gleichnamigem Gedicht. Das Gedicht wird als Teil der Installation gesprochen.

In große Rahmen gespannte Drucke auf Folien werden hintereinander installiert. Bei den Bildern findet sich das Thema der Arbeit in Form von diffusen Ausschnitten des Gesichts eines anderen Menschen, welcher Spuren hinterlassen hat.

Diese Erinnerungsspuren bilden zugleich Grundlage für etwas Neues, welches sich in der letzten der fünf hintereinander installierten Farbfolien andeutet. Im Text sind es Spuren, die der Autor im eigenen Leben hinterlassen hat und zu denen er zurückkehren möchte.


"Sofies Tod"
Installation 2001

Detailaufnahmen:

Im Rahmen der Aktion "Grenzgänge" entwickelte Wennemar Rustige an der Engelsburg bei Grünberg eine Bodeninstallation zu Christoph Grobes Gedicht "Sophies Tod".